Vera Lyko – Meine Gründungsgeschichte
Meine Gründungsgeschichte
Ich komme nicht aus einer Unternehmerfamilie. Für mich war immer klar: Ich werde einmal angestellt arbeiten. Das habe ich dann auch gemacht. Nach meinem Studium der Mathematisch-Technischen Softwareentwicklung bin ich bei einem internationalen Großkonzern eingestiegen.
Die Welt der Anstellung, die Strukturen, die Sicherheit – all das war mir vertraut.
Erst mein späteres Studium „Digital Pioneering“ brachte mich in Kontakt mit Themen wie digitale Geschäftsmodellentwicklung und Businessplänen. Ich lernte, wie man ein Unternehmen plant und welche Theorien dahinterstehen. Aber trotzdem: Der Funke, selbst zu gründen, war noch nicht übergesprungen.

Strategie kann man lernen – Gründen muss man erleben
Es war schließlich meine Coaching-Ausbildung, die den entscheidenden Impuls gegeben hat. Parallel dazu startete ich mein kleines Kreativbusiness, in dem ich selbstgemachte Geschenke und Karten verkauft habe.
Die Gründung war für mich zunächst ein Mittel zum Zweck – sie half mir, meinen Weg zu gehen und andere Menschen in ihren Gründungs- und Karriereprozessen zu begleiten.
Ich habe gelernt: Gründen ist keine Theorie.
Man kann noch so viele Unternehmensformen kennen – aber nichts bereitet einen darauf vor, wie es sich anfühlt, wenn man zum Notar geht und seinen Gesellschaftsvertrag unterschreibt.
Oder wenn man persönliches Risiko eingeht und eigenes Geld investiert.
Diese Erfahrung ist nicht planbar, sondern lebendig.
Ein Netzwerk, das mich trägt
Auch wenn ich keinen unternehmerischen Background aus meiner Familie mitgebracht habe, habe ich mir ein Netzwerk aufgebaut, das mich stützt.
Was wirklich wichtig war: Menschen um mich herum, die meinen Weg mitgetragen haben, ohne ihn zu bewerten.
Und ich habe für mich den besten Trick gefunden: Ich habe zu zweit gegründet.
Unsere econoyou UG habe ich gemeinsam mit der Künstlerin Janina Rüger-Aamot aufgebaut.
Zusammen arbeiten wir heute für kleine und mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen. Unser Ziel: Führung und Gründung dort verankern, wo sie wirklich gebraucht werden.
Motivation und Vielfalt: Meine Reise als Unternehmerin
Was mich am Unternehmertum begeistert, ist die Vielfalt.
Ich kann neue Wege gehen, neue Produkte entwickeln, neue Projekte starten – und selbst entscheiden, welchen Weg ich gehen möchte.
Es gibt keine vorgefertigten Karrierepfade, sondern meine eigene Route.
Für mich ist Unternehmertum die spannendste Reise zu mir selbst.
Denn wer Unternehmerin wird, kommt an Persönlichkeitsentwicklung nicht vorbei.
Mein Fazit:
Gründen ist kein einmaliger Schritt, sondern ein Weg, der sich immer wieder neu entwickelt.
Und auf diesem Weg begleite ich heute Menschen, die genau diese Entscheidung für sich prüfen: Angestellt bleiben oder gründen? Führung übernehmen oder neue Wege gehen?